Abschied und Tod – Trost finden und Hoffnung bewahren
Abschied zu nehmen ist nie leicht – besonders dann nicht, wenn ein geliebter Mensch gehen muss.
Wenn ein Mensch im Sterben liegt und für immer geht, dann macht das oft sprachlos, hilflos, ohnmächtig oder einsam.
Beim Abschied nehmen und in der Trauer sind Sie aber nicht allein. Wir sind in diesen schwierigen Zeiten gerne für Sie da und bieten Ihnen unsere Begleitung an.
Todesfall
Gedanken zum Abschied und Tot
Frühere Rituale halfen den Menschen, dem Tod bewusst Raum zu geben. Das alltägliche Leben wurde unterbrochen, um die Trauer nicht zu verdrängen, sondern ihr Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Abschied durfte sein – ohne Ablenkung, ohne Eile.
Der Tod ist ein Einschnitt, der das Leben nicht einfach weiterlaufen lässt. Früher wurde dieser Einschnitt sichtbar gemacht, indem Arbeit ruhte und sich das Leben zurückzog. Diese bewusste Unterbrechung zeigte: Etwas Entscheidendes ist geschehen und verdient Beachtung.
Heute versuchen viele Menschen, Trauer durch Aktivität zu überdecken. Betriebsamkeit kann kurzfristig schützen, verhindert aber oft die notwendige Auseinandersetzung mit Verlust und Endlichkeit. So bleibt Trauer unausgesprochen und wirkt im Verborgenen weiter.
Stille und Schweigen eröffnen einen ehrlichen Zugang zu sich selbst, zu anderen Menschen und zu Gott. Wer den Mut findet, Ablenkung loszulassen, kann Trauer bewusst wahrnehmen und ihr einen Platz im Leben geben. Diese Ehrlichkeit lindert Ängste und schafft inneren Halt.
In der kirchlichen Begleitung von Abschied und Tod wird Raum für Stille, Trauer und Hoffnung geschaffen. Im Vertrauen auf Gottes Nähe, die stärker ist als der Tod, dürfen Menschen Abschied nehmen und Trost finden – behutsam, würdevoll und getragen.
Ewigkeitssonntag
Begleitung in schweren Momenten
In Zeiten des Abschieds stehen Ihnen unsere Pfarrpersonen einfühlsam zur Seite. Sie begleiten Trauernde, führen Gespräche und gestalten Abdankungen würdevoll und persönlich.
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